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Pressemitteilung des Caritasverbandes für die Stadt Augsburg:
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Neues Sozialzentrum der Caritas offiziell eingeweiht
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Das neue Sozialzentrum der Caritas in der Depotstraße 5, schräg gegenüber dem Gerichtsgebäude in Göggingen, ist offiziell
eingeweiht. Weihbischof Josef Grünwald segnete vor rund 250 geladenen Gästen die Geschäftsstelle für die Caritasverbände in
der Stadt und im Landkreis Augsburg.
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Die Caritas sei das Tor, durch das die Kirche in die Gesellschaft wirken könne, betonte Grünwald vor Vertretern aus Politik,
Verwaltung, Wirtschaft und Verbänden. Daraus leitete er den hohen Anspruch ab: Wo Caritas drauf steht, muss auch Caritas
drin sein. Oberbürgermeister Kurt Gribl gratulierte zum neuen Dach für die 150 Mitarbeiter und für die vielen Hilfe Suchenden.
Die Caritas sei ihre wichtigste Anlaufstelle in Augsburg. Rund 20.000 Personen im Jahr benötigen ihre Hilfe. Laut Diözesancaritasdirektor
Dr. Andreas Magg leben in der Stadt Augsburg 21.000 und im Landkreis Augsburg 6.300 Menschen von Hartz IV. Armut macht krank,
Armut engt ein und grenzt aus. Deshalb sei es ein großes Fest, das Sozialzentrum seiner Bestimmung übergeben zu können.
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Und dazu zählt primär die Armutsbekämpfung. Im Sozialzentrum sind die Fachberatungsstellen der Caritas, das Bio-Café Werthmanns,
die Kleiderkammer und die Beschäftigungsgesellschaft ALF GmbH mit dem Gebrauchtwarenmarkt angesiedelt. Auch die Augsburger
Tafel hat, wie im alten Sozialzentrum an der Gögginger Straße, wieder Räume für die Lebensmittelausgabe erhalten.
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Entworfen hat das Niedrigenergiehaus aus fertigen Holzelementen der Architekt Dr. Stefan Schrammel. Das helle Holz und die
lichte Gestaltung wurden mit Bedacht gewählt: Die Menschen, die unsere Hilfe benötigen, sollen nicht in einem dunklen Korridor
stehen, sagte Dekan Karl Mair, der Vorsitzende des Caritas-Stadtverbandes.
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Rund 2,5 Mio. hat die Caritas ins Sozialzentrum investiert. Der Umzug war notwendig geworden, weil das alte Gebäude an der
Gögginger Straße abgerissen wird. Dekan Karl Mair dankte der Stadt für das starke Entgegenkommen beim Grundstückskauf. Sonst
wäre dieses Sozialzentrum nicht möglich gewesen. 400.000 Zuschuss gewährte die Bischöfliche Finanzkammer. Über 40.000
an privaten Spenden trieb Pfarrer Mair selbst ein. Auf über 300.000 bezifferte Geschäftsführer Dr. Walter Semsch den Wert
der Eigenleistung, die die Mitarbeiter und die Ehrenamtlichen freiwillig an Wochenenden auf der Baustelle erbracht haben.
Der Einsatz hat sich gelohnt, sagte Semsch unter dem Beifall der Gäste.
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